
minipic Biotop in Landquart
Biotop mit seltenen Pflanzen und Tieren
Unser Engagement für die Umwelt ist beim Neubau in Landquart, der 2010 eröffnet wurde, konsequent ausgefallen. Auf dem Areal hinter dem Fabrikgebäude haben wir in Zusammenarbeit mit kantonalen Behörden und Umweltorganisationen auf über 2’000 Quadratmetern ein Biotop angelegt. Es ist ein Raum für Biodiversität, ein wertvolles Trittbrettbiotop zwischen dem Prättigau und dem Alpenrhein entstanden. Sieben Kleinweiher und Tümpel, zwei Bienenhotels, Altholzareale, über ein Dutzend einheimische Buscharten und brachliegende Flächen bieten Amphibien, Reptilien und Säugetieren Nahrung und Unterschlupf.

Naturnahe Umgebungsflächen
Die Umgebungsflächen ausserhalb der bebauten Flächen des Bürogebäudes und des Produktionsbereiches sowie des Speditionsplatzes wurden mit entstandenem Aushubmaterial naturnah gestaltet. Das Meteorwasser der Dachflächen wird zusammengefasst und in eine offene Versickerungsanlage geführt, die mit entstandenem Aushubmaterial gefertigt wurde. Auf der östlichen Gebäudeseite wurde in diesem Sinne eine naturnahe Biosphäre geschaffen, die den Eingriff der Bauten mindestens bei weitem kompensiert.

Bald erste Gelbbauchunken?
In unserem Biotop hat der stark gefährdete Kleine Rohrkolben, der früher im Rheintal heimisch war, wieder einen Standort bekommen. Ein kleines Moorbeet mit Sphagnum-Moos bereichert die Artenvielfalt und wir planen, eine Kolonie der Sibirischen Schwertlilie, die in unseren Landen ebenfalls heimisch ist, anzupflanzen.

Ein Meilenstein im minipic Biotop in Landquart
Bei der Erstellung des Biotops in Landquart wurden auch Buchenstämme aufgestellt in der Hoffnung, dass hier einmal der selten gewordene Alpenbock (Rosalia alpina) seine Eier ablegen würde. Nun, 13 Jahre später, sind unsere Hoffnungen erfüllt worden! Am 3. Juni 2022 wurde der Alpenbock vom erfahrenen Entomologen Hansueli Tinner an einem der von uns aufgestellten Buchenstämme entdeckt und fotografiert. Das minipic-Team freut sich, ein weiteres Puzzleteilchen für die Biodiversität beigetragen haben zu können.


